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Wie die klägliche Seleção Brasiliens Präsidentin gefährdet

Die Niederlage der Seleção gegen Deutschland bedroht die Chancen von Dilma Rousseff, im Oktober wiedergewählt zu werden. Und die WM birgt noch weiteren Zündstoff für Brasilien.

Unfassbar: Eine Brasilianerin in Belo Horizonte kann nicht glauben, welche Niederlage ihr Team einstecken muss. (8. Juli 2014)
Unfassbar: Eine Brasilianerin in Belo Horizonte kann nicht glauben, welche Niederlage ihr Team einstecken muss. (8. Juli 2014)
Bruno Magalhaes, Keystone
Die Emotionen gingen hoch: Bereits während des Spiels gehen Polizisten in Rio de Janeiro gegen einen Zuschauer vor...
Die Emotionen gingen hoch: Bereits während des Spiels gehen Polizisten in Rio de Janeiro gegen einen Zuschauer vor...
Yasuyoshi Chiba, AFP
Ein einziger Albtraum: Eine konsternierte Brasilianerin nach dem Spiel. (8. Juli 2014)
Ein einziger Albtraum: Eine konsternierte Brasilianerin nach dem Spiel. (8. Juli 2014)
Twitter/@theScoreWC2014
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Bisher konnte Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff mit dem Verlauf der Fussball-WM zufrieden sein. Zwar wurde sie beim Eröffnungsspiel am 12. Juni mit Pfiffen und vulgären Schmähungen eingedeckt, doch flauten die Massenproteste gegen teure Stadien und die angebliche Arroganz der Fifa mit dem Anpfiff des Turniers stark ab. Stattdessen breitete sich unter der Bevölkerung doch noch Enthusiasmus aus, zumal die vergötterte heimische Mannschaft, die Seleção, ins Halbfinal vorstiess – auch wenn sie fussballerisch wenig zu brillieren vermochte.

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