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Die wichtigsten Fragen und Antworten im Fall Assange

Dem Wikileaks-Gründer droht die Auslieferung an die USA und neuer Ärger aus Schweden. Antworten auf sieben Fragen.

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Vincenzo Capodici@V_Capodici

Nach sieben Jahren hat Ecuador Julian Assange das Botschaftsasyl in London entzogen und ihn damit der Verhaftung durch die britischen Behörden ausgeliefert. Wie ist es zu dieser dramatischen Wende im Fall Assange gekommen?
Seit dem letzten Jahr haben sich die Hinweise gehäuft, dass Ecuador den Wikileaks-Gründer loswerden will. Medienberichten zufolge haben die USA, die Assange vor Gericht stellen wollen, Druck auf die Regierung in Quito gemacht. Ausserdem war das diplomatische Asyl für Assange mit Millionenkosten verbunden. Zuletzt verschärften sich angeblich die Probleme mit dem prominenten Dauergast in der ecuadorianischen Botschaft in London. Die Lage für Assange hatte sich seit 2017 laufend verschlechtert: Ecuador bekam mit Lenín Moreno einen neuen Präsidenten. Dessen Vorgänger, der linkspopulistische Rafael Correa, hatte Assange als willkommene Gelegenheit gesehen, die USA zu provozieren. Moreno, auch er ein Linkspolitiker, brach generell mit der Politik von Correa. Gleichzeitig bemühte er sich um eine Verbesserung der Beziehungen mit den USA. Dabei geht es um handfeste wirtschafts- und finanzpolitische Interessen. Schliesslich begann Moreno, Assange als zunehmendes Problem zu betrachten.

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