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Viele glauben nicht an einen Suizid

Der Tod des Staatsanwalts Alberto Nisman in Argentinien bleibt rätselhaft.

Das Vertrauen der argentinischen Öffentlichkeit in die staatlichen Institutionen ist zerüttet: Demonstranten in Buenos Aires. Foto: Keystone
Das Vertrauen der argentinischen Öffentlichkeit in die staatlichen Institutionen ist zerüttet: Demonstranten in Buenos Aires. Foto: Keystone

Die Reaktionen auf den Tod des ­Sonderstaatsanwalts Alberto Nisman zeigen, wie zerrüttet das Vertrauen der argentinischen Öffentlichkeit in die staatlichen Institutionen ist. Am Sonntag hatte man die Leiche des 51-jährigen Juristen im Badezimmer seiner Wohnung in Buenos Aires gefunden. Laut Behörden hat er sich erschossen, und dies ausgerechnet einen Tag bevor er vor dem Parlament die schwersten Anschuldigungen begründen sollte, die seit Argentiniens Rückkehr zur Demokratie im Jahre 1983 je gegen ein Staatsoberhaupt vorgebracht wurden: Dass Präsidentin Cristina Fernández und andere hochrangige Funktionäre die Aufklärung eines blutigen Terroranschlags zu verhindern trachten und iranischen Attentätern Straffreiheit gewähren wollen.

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