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US-Gericht stoppt Nachzählung in Pennsylvania

Der Antrag von Jill Stein auf Neuauszählung der Stimmen der US-Präsidentenwahl ist auch in Pennsylvania abgelehnt worden. Es gebe keine glaubwürdigen Hinweise auf Wahlbetrug.

Antrag abgelehnt: Jill Stein an einer Pressekonferenz. (Archiv)
Antrag abgelehnt: Jill Stein an einer Pressekonferenz. (Archiv)
Ed Hille/AP, Keystone

Neuer Rückschlag für die US-Grünenpolitikerin und Präsidentschaftskandidatin Jill Stein: Ein Bundesrichter im Staat Pennsylvania hat am Montag ihren Antrag auf Neuauszählung der Stimmen der Präsidentenwahl vom 8. November abgelehnt. Es gebe keine glaubwürdigen Hinweise darauf, dass es zu Hackerattacken und damit zu manipulierten Ergebnissen gekommen sei, nannte Paul Diamond als wichtigsten Grund für seine Entscheidung.

In Michigan hatte ein Bundesrichter die dort von Stein ebenfalls beantragte Neuauszählung zuvor gestoppt. In Wisconsin sollte diese indes am Montag abgeschlossen werden.

Änderung des Ergebnisses unwahrscheinlich

Stein hatte diese Neuauszählungen angestrengt, um sicherzustellen, dass keine von Computer-Hackern verfälschten Ergebnisse vorliegen. In allen drei US-Staaten hatte der designierte US-Präsident Donald Trump knapp vor der Demokratin Hillary Clinton gewonnen.

Es galt von vornherein als unwahrscheinlich, dass eine Neuauszählung etwas an seinem Wahlsieg ändern würde. Nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen machte Clinton in Wisconsin 25 Stimmen auf Trump gut, sie lag aber immer noch um etwa 22'000 Stimmen hinter ihm.

Stein hatte bei der Präsidentenwahl in den drei Staaten etwa ein Prozent der Stimmen oder sogar weniger erreicht.

SDA/mch

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