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USA schicken Kriegsschiff Richtung Syrien

Die US-Armee bringe sich für eine Intervention in Syrien in Stellung, sagte US-Verteidigungsminister Chuck Hagel. So sei die Armee bereit, sollte sich Präsident Barack Obama für ein Eingreifen entscheiden.

Bereitet sich auf eine Intervention in Syrien vor: Flugzeugträger USS Harry S. Truman vor Kreta. (Archivbild)
Bereitet sich auf eine Intervention in Syrien vor: Flugzeugträger USS Harry S. Truman vor Kreta. (Archivbild)
Keystone

Die USA bringen ihre Truppen für ein mögliches militärisches Eingreifen in Syrien in Stellung. Mehrere Optionen seien für den Fall vorbereitet worden, dass sich US-Präsident Barack Obama für einen Militärschlag gegen die Führung in Damaskus entscheiden sollte, sagte Verteidigungsminister Chuck Hagel am Freitag gegenüber Journalisten an Bord eines Militärflugzeugs auf dem Weg nach Malaysia.

Details zur Mobilisierung der Truppen nannte der Pentagon-Chef nicht. Auf Anfrage des Präsidenten habe das Verteidigungsministerium Optionen für alle denkbaren Szenarien ausgearbeitet, sagte Hagel. Er machte jedoch deutlich, dass noch keine Entscheidung darüber gefallen sei, ob die USA tatsächlich militärisch gegen Syriens Machthaber Bascar al-Assad vorgehen werden. Unterdessen verstärkte die US-Marine ihre Präsenz im Mittelmeer, wie aus Verteidigungskreisen in Washington verlautete. Ein viertes Kriegsschiff sei in die Region entsandt worden.

Hintergrund sind Berichte über einen möglichen Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Armee. Die Opposition beschuldigt die Regierungstruppen, am Mittwoch bei einem Grossangriff in der Rebellenregion Ghuta nahe Damaskus ein Massaker mit 1300 Toten verübt zu haben. Obama hatte den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien als «rote Linie» für ein Eingreifen der USA in den syrischen Bürgerkrieg bezeichnet. Auf die jüngsten Vorwürfe gegen die syrische Regierung reagierte Washington bisher aber zurückhaltend.

AFP/chk

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