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Trumps Vermögen schrumpft

Das US-Magazin «Forbes» schätzt, dass der Immobilienbesitz des US-Präsidentschaftskandidaten 800 Millionen Dollar an Wert verloren hat.

504 Menschen sind reicher als er: Donald Trump anlässlich einer Wahlveranstaltung in Waukesha, Wisconsin. (28. September 2016)
504 Menschen sind reicher als er: Donald Trump anlässlich einer Wahlveranstaltung in Waukesha, Wisconsin. (28. September 2016)
John Locher, Keystone

Seit Jahrzehnten streitet Donald Trump mit «Forbes» um die Höhe seines Vermögens. Die neueste Schätzung des US-Magazins dürfte dem US-Präsidentschaftskandidaten nicht gefallen. Denn Trumps Reichtum schrumpfte dem Magazin zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 800 Millionen auf 3,7 Milliarden Dollar.

Damit rutschte der Immobilien-Tycoon in der «Forbes«-Liste deutlich ab und stand heute nur noch auf Platz 505 des weltweiten Milliardärs-Rankings. Im März 2016 hatte der 70-Jährige, der sein Vermögen selbst mit mehr als zehn Milliarden Dollar angibt, noch Rang 324 belegt.

Trumps Vermögen ist Wahlkampfthema

Laut «Forbes» zehrt vor allem der Abschwung am New Yorker Immobilienmarkt am Reichtum von Trump, der viel Geld in Gebäude wie den pompösen «Trump Tower» in Manhattan investiert hat.

Trumps Vermögen spielt im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle, da er damit wirbt, dass sein enormer Reichtum ihn unabhängig mache. Da der Kandidat der Republikaner sich weigert, seine Steuern offenzulegen, bleibt sein Vermögen letztlich ein Rätsel. Auch die Zahlen von «Forbes» sind nur Schätzungen, die auf Informationen aus öffentlichen Quellen basieren und keinen Anspruch auf volle Genauigkeit erheben.

Trump soll weibliche Angestellte diskriminiert haben

Auch die «Los Angeles Times» hat sich mit Trump beschäftigt. Die Zeitung berichtete heute, der Immobilienmogul habe das Management eines seiner Golfclubs wiederholt aufgefordert, nur «hübsche» Frauen zu beschäftigen. Frauen, die er nicht attraktiv genug fand, sollten gefeuert werden.

Ein Anwalt Trumps bestritt, dass in dem Club weibliche Angestellte diskriminiert worden seien. Die Zeitung berichtete, in einigen Fällen hätten Frauen im Trump National Golf Club im kalifornischen Rancho Palos Verdes aufgrund ihres Aussehens gekündigt oder seien entlassen worden. Trump habe die Manager des Clubs während seiner dortigen Besuche regelmässig aufgefordert, solche Frauen, die nicht «hübsch genug» seien, zu feuern und durch attraktivere Angestellte zu ersetzen, sagte Hayley Strozier, die laut den von der Zeitung zitierten Gerichtsunterlagen bis 2008 in dem Club arbeitete.

Dem Bericht zufolge war die Leitung des Clubs besorgt wegen Trumps Forderung nach attraktiven weiblichen Angestellten. Die Manager hätten es deshalb so eingerichtet, dass während seiner Besuche nur «junge, dünne, hübsche Frauen» für die Arbeit eingeteilt gewesen seien.

SDA/nag

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