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Trumps Junta könnte ihm Vernunft einbläuen

Donald Trump holt vor allem Generäle in sein Kabinett. Von ihnen könnte der Präsident lernen.

Vielleicht hört der künftige US-Präsident ja auf seine Generäle: John Kelly, neuer Minister für Heimatschutz (rechts). Foto: Peter Foley (Keystone)
Vielleicht hört der künftige US-Präsident ja auf seine Generäle: John Kelly, neuer Minister für Heimatschutz (rechts). Foto: Peter Foley (Keystone)

Es ist inzwischen eine kleine Galaxis, die Donald Trump um sich versammelt hat. Michael Flynn, der künftige Sicherheitsberater des neuen Präsidenten, trug früher drei silberne Sterne auf den Schulterklappen; bei James Mattis, der Verteidigungsminister werden soll, waren es vier Sterne; ebenso bei John Kelly, der das Amt des Heimatschutzministers erhalten soll. Trumps Kabinett besteht bisher vor allem aus Milliardären, Goldman-Sachs-Bankern – und Generälen. In Washington kursiert bereits ein lustiger Begriff für all diese ehemaligen Offiziere, die jetzt regieren sollen: Trumps Junta. Und natürlich gibt es die üblichen Warnungen vor einer Militarisierung der Politik. Generäle, so heisst es, kennten nur Krieg. Weil ein grosser Hammer ihr einziges Werkzeug ist, halten sie jedes Problem, das es zu lösen gilt, für einen Nagel. Und schlagen kräftig drauf.

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