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Transocean soll zu spät reagiert haben

Die Untersuchungskommission zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko untersucht als erstes Spannungen zwischen dem Ölkonzern BP und der Ölplattform-Betreiberin Transocean.

Die neue Absaugglocke weckt Hoffnungen
Die neue Absaugglocke weckt Hoffnungen
Keystone

Am Golf von Mexiko macht BP Hoffnung auf ein Ende der Ölpest. Die am Montag über das lecke Bohrloch gestülpte neue Absaugglocke sitzt, Öl ist keines mehr ausgelaufen. Ob die Ölkatastrophe damit nach 83 Tagen endlich eingedämmt ist, werden Tests in den nächsten 3 bis 6 Tagen zeigen.

Unterdessen hat die vom US-Präsidenten Barack Obama eingesetzte Sonderkommission zur Untersuchung der Ölkatastrophe ihren Fokus auf den systembedingten Konflikt zwischen BP und der Betreiberin der Ölplattform, Transocean mit Sitz in Zug, gerichtet. Am ersten Tag der öffentlichen Anhörungen äusserte sich Lawrence Dickenson, CEO der Bohrinsel-Betreiberin Diamond Offshore Drilling, der Hauptkonkurrentin von Transocean. «Zwischen Sicherheit und der Einhaltung von Terminen existiert naturgemäss ein Spannungsfeld», wird Dickenson im englischen «Guardian» zitiert. «Unsere Kunden üben Druck auf uns aus.»

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