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Ihre Mörder haben die Gräber mit Sprengfallen gesichert

Journalisten wollen an der Grenze zu Kolumbien zum Handel mit Drogen recherchieren. Dann fallen sie der Farc-Guerilla zum Opfer.

Am 29. Juni wurden Javier Ortega, Paúl Rivas und Efraín Segarra in Quito zu Grabe getragen. Foto: Zuma Press, Imago
Am 29. Juni wurden Javier Ortega, Paúl Rivas und Efraín Segarra in Quito zu Grabe getragen. Foto: Zuma Press, Imago

Ein Name, in zarter Handschrift in das Gästebuch eines Hotels geschrieben: Javier Ortega. Beruf: Journalist. Es ist das letzte Lebenszeichen des 32-jährigen ecuadorianischen Reporters der Tageszeitung «El Comercio». Auf Überwachungsvideos ist zu sehen, wie er am Montag, dem 26. März 2018, um kurz nach 7 Uhr das Hotel El Pedregal verlässt, im Nordwesten von Ecuador gelegen. Begleitet wird er von Paúl Rivas, einem 45-jährigen Fotografen, und ihrem Fahrer, dem 60 Jahre alten Efraín Segarra. Sie sind unterwegs nach Mataje, dem letzten Dorf vor der kolumbianischen Grenze.

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