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«Sie hat mein Land offen erpresst»

Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa hat beim Iberoamerika-Gipfel in Paraguay für einen Eklat gesorgt. Wutentbrant verliess er den Saal, als eine Weltbank-Vertreterin auf die Bühne trat.

Ist sauer: Ecuadors Präsident Rafael Correa spricht mit dem Medien nachdem er den Saal verlassen hat.
Ist sauer: Ecuadors Präsident Rafael Correa spricht mit dem Medien nachdem er den Saal verlassen hat.
Reuters

Eucadors Präsident Rafael Correa hat beim Treffen der lateinamerikanischen Staaten, Spaniens und Portugals für Aufregung gesorgt. Er unterbrach beim Iberoamerika-Gipfel in Paraguay den Vortrag einer Weltbank-Vertreterin und verliess später wutentbrannt den Saal.

«Warum muss ich mir bei einem iberoamerikanischen Forum den Vortrag der Vizepräsidentin der Weltbank anhören, die mein Land offen erpresst hat?», rief Correa während der Rede der Weltbank-Vizepräsidentin für Lateinamerika und die Karibik, Pamela Cox.

Entschuldigung gefordert

Damit spielte der Präsident auf einen Vorfall aus dem Jahr 2007 an, als er den Vertreter der Weltbank in Ecuador ausgewiesen und der Weltbank Erpressung vorgeworfen hatte, weil sie einen bereits zugesagten Kredit in Höhe von 100 Millionen Dollar zurückgehalten hatte.

Cox solle sich für den verursachten Schaden «entschuldigen», forderte Correa. Die Weltbank-Vertreterin ging nicht auf die Zwischenrufe ein. Ihr Sprecher sprach später jedoch von einem «persönlichen Angriff», den die Weltbank sehr bedauere.

SDA/wid

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