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Schneller verdächtigt, rascher erschossen

Barack Obama gedenkt dieses Wochenende der Bürgerrechtler von Selma, die vor 50 Jahren von der Polizei verprügelt wurden. Viele Afroamerikaner wünschen sich vom Präsidenten klarere Worte zum Rassismus in den USA.

Zu selten müssen sich die Cops verantworten: Demonstration gegen rassistische Polizeigewalt in New York. Foto: John Taggert (Keystone)
Zu selten müssen sich die Cops verantworten: Demonstration gegen rassistische Polizeigewalt in New York. Foto: John Taggert (Keystone)

Im historischen Speisesaal des Präsidentensitzes hängt ein neues Bild: «Auferstehung» von Alma Thomas, ein Farbenrad auf gelbem Grund. Es sei das erste Gemälde einer afroamerikanischen Künstlerin im Weissen Haus, erklärte ­Barack Obama stolz vor Vertretern schwarzer Organisationen: «Wir hier im Weissen Haus halten dieses Erbe hoch.» Das soll nicht nur im Esszimmer gelten. Am Samstag reist der Präsident mit seiner Familie nach Selma, Alabama, um der Bürgerrechtler zu gedenken, die vor 50 Jahren der Polizeigewalt getrotzt und ihr Wahlrecht eingefordert haben.

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