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Schneider-Ammanns Tochter als Vorbild

Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat mit den USA ein Bildungsabkommen unterzeichnet – und dabei ein Beispiel aus seiner eigenen Familie erwähnt.

Will den Amerikanern das hiesige Bildungssystem näherbringen: Bundesrat Johann Schneider-Ammann. (19. Juni 2015)
Will den Amerikanern das hiesige Bildungssystem näherbringen: Bundesrat Johann Schneider-Ammann. (19. Juni 2015)
Lukas Lehmann, Keystone

Bundesrat Johann Schneider-Ammann unterzeichnet am Donnerstag in der amerikanischen Hauptstadt Washington ein Abkommen mit der US-Regierung, das die Zusammenarbeit der Schweiz und der USA in der Berufsbildung fördern soll. Auf seiner einwöchigen Tour durch die Vereinigten Staaten ist der Wirtschaftsminister in Washington eingetroffen. Bei einem Empfang auf der Schweizer Botschaft am Mittwochabend vor Wirtschafts-, Wissenschafts- und Politik-Vertretern warb Schneider-Ammann dafür, das Schweizer Modell der Berufslehre auch in den USA anzuwenden.

Das System, dass junge Arbeitskräfte berufsbegleitend weiter in der Ausbildung sind, ist in den USA weitgehend unbekannt. Die Schweiz bemüht sich, den Amerikanern dieses Modell nahe zu bringen. An dem Empfang auf der Schweizer Botschaft legte Schneider-Ammann Vertretern der US-Politik und Wirtschaft dar, wie eine Berufslehre willigen Arbeitskräften die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere liefern kann, ohne dass höhere Schulen besucht werden müssen.

Mehr Handel mit Bio-Produkten

Die Schweiz stelle so sicher, dass auch das Handwerk gefördert werde, nicht nur akademische Positionen. Der Bundesrat brachte das Beispiel seiner Tochter an, die ihre Karriere ohne höhere Bildung in Angriff genommen hat.

Bei seinem Besuch in Washington trifft Schneider-Ammann zudem mit Vertretern des US-Landwirtschaftsministeriums zusammen. Der Wirtschaftsminister unterzeichnet dabei ein Abkommen, mit dem der Handel von Bio-Produkten zwischen der Schweiz und den USA verstärkt werden soll. «Das Abkommen verringert den Aufwand der Bundesverwaltung, erschliesst neue Möglichkeiten für den Handel, und wird eine positive Auswirkung auf den Arbeitsmarkt in beiden Staaten haben», sagte Schneider Ammann.

SDA/thu

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