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Santorum setzt Wahlkampf für todkranke Tochter aus

Rick Santorums dreijährige Tochter Bella leidet an einer schweren Krankheit. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber verzichtet ihretwegen auf einige Wahlkampfauftritte in Florida.

Nur 10 Prozent der Säuglinge mit Edwards-Syndrom werden älter als ein Jahr: Rick Santorum mit Tochter Isabella kurz vor Bekanntgabe seiner Präsidentschaftskandidatur in Somerset, Pennsylvania. (6. Juni 2011)
Nur 10 Prozent der Säuglinge mit Edwards-Syndrom werden älter als ein Jahr: Rick Santorum mit Tochter Isabella kurz vor Bekanntgabe seiner Präsidentschaftskandidatur in Somerset, Pennsylvania. (6. Juni 2011)
Keystone

Vor den Vorwahlen im US-Bundesstaat Florida hat der republikanische Präsidentschaftsbewerber Rick Santorum seinen Wahlkampf wegen einer Erkrankung seiner Tochter vorerst ausgesetzt. Aufgrund des Zustands seiner Tochter Bella sei Santorum bei seiner Familie in einem Kinderspital in Pennsylvania, teilte sein Wahlkampfteam am Sonntag mit.

Die Dreijährige leidet am sogenannten Edwards-Syndrom, das zu schweren Behinderungen führt. Laut US-Gesundheitsamt sterben viele Säuglinge bereits im ersten Monat daran, nur bis zu zehn Prozent leben über das erste Lebensjahr hinaus.

Vertreter bestreiten Auftritte

Die Abwesenheit Santorums in Florida bedeute nicht das Ende seines Rennens um das Weisse Haus, betonte Santorums Wahlkampfsprecher Hogan Gidley. Die Termine in Florida würden von Vertretern Santorums wahrgenommen, der Politiker selbst wolle so schnell wie möglich nach Florida zurückkehren.

Santorum hatte die Vorwahl in Iowa gewonnen, anschliessend aber Stimmen eingebüsst, was zu Spekulationen über die Zukunft seiner Kandidatur führte. Sollte Santorum aus dem Wahlkampf ausscheiden, hofft Konkurrent Newt Gingrich, einige von Santorums konservativen Unterstützern für sich zu gewinnen.

rub/sda

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