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Rund 200 US-Soldaten sollen in Syrien bleiben

Nun ist klar, wie Donald Trumps Truppenabzug aus Syrien aussehen wird.

Im Dezember sagte Trump, dass alle Soldaten abzogen werden. US-Soldaten auf Patrouille im Norden Syriens. (30. Dezember 2018)
Im Dezember sagte Trump, dass alle Soldaten abzogen werden. US-Soldaten auf Patrouille im Norden Syriens. (30. Dezember 2018)
Delil Souleiman, AFP

Auch nach dem US-Truppenabzug aus Syrien sollen rund 200 US-Soldaten in dem Bürgerkriegsland bleiben. Das sagte die Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Sanders, am Donnerstag.

US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember den vollständigen Abzug der rund 2000 in Syrien stationierten US-Soldaten angekündigt und damit Entsetzen bei Verbündeten wie auch teilweise im eigenen politischen Lager ausgelöst.

Nur «Sand und Tod» in Syrien

Trump begründete den Schritt damals damit, dass der Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) «gewonnen» sei. Seither hat der US-Präsident seine Ankündigung zu dem Truppenabzug allerdings wieder stark relativiert. So merkte er an, er wolle zwar «nicht für immer in Syrien bleiben», denn dort gebe es nur «Sand und Tod». Allerdings habe er «niemals gesagt, dass wir über Nacht rausgehen».

Verbündete Staaten wie auch Vertreter von Trumps Republikanern halten einen vollständigen Abzug für verfrüht.

AFP/roy

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