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Republikaner verlieren an Boden

Laut CNN-Umfrage liegt Barack Obama ganze 6 Prozent vor John McCain. Mehr Zeit als den Umfragewerten widmete der TV-Sender gestern allerdings Bristol Palins Schwangerschaft.

Lassen sich das Feiern nicht verderben: Republikaner zum Anfang des gestrigen zweiten Konventabends.
Lassen sich das Feiern nicht verderben: Republikaner zum Anfang des gestrigen zweiten Konventabends.
Keystone

Nachdem Obama und McCain Mitte August beinahe gleich auf lagen, hat der demokratische Kandidat jetzt wieder einen Vorsprung. 49 Prozent würden heute Obama wählen, nur 43 Prozent McCain, besagen die neusten Zahlen des CNN.

Auch die Kasse der Republikaner ist schlechter gefüllt als jene der Demokraten. Während Obama 339 Millionen Dollar gesammelt hat, steht McCain bei 146 Millionen Dollar.

«Pro-Life» ist begeistert

Während die Republikaner gestern Abend Ortszeit - in Europa zu den Stunden nach Mitternacht - zum zweiten Tag des Parteikonvents strömten, widmete sich der Fernsehsender ausgiebig Vize Sarah Palin. Genauer der Frage, wie sich Palins konservative Einstellung zu Familienplanung und Sexualerziehung mit der Schwangerschaft ihrer Tochter vereinbaren lasse. Natürlich sei das letzlich Privatsache, so das Fazit, wer hehre Werte auf der Fahne trage, müsse sich allerdings auch selber an diesen messen lassen.

Viel Lob erhielt Palin von so genannten «Pro-Life»-Gruppen, also radikalen Abtreibungsgegner. Palin lebe, was sie predige, sagten verschiedene Gruppenvertreter gegenüber CNN.

(oku)

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