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Obamas erlahmender Widerstand

In die amerikanische Syrien-Politik kommt neuerlich Bewegung: Nach dem Scheitern der Genfer Verhandlungen wächst der Druck auf die Regierung Obama.

Der Plan ist Makulatur: Obamas Ablehnung gegen die Lieferung fortgeschrittener Waffen an islamistische Gruppen in Syrien verflüchtigt sich. (18. Februar 2014)
Der Plan ist Makulatur: Obamas Ablehnung gegen die Lieferung fortgeschrittener Waffen an islamistische Gruppen in Syrien verflüchtigt sich. (18. Februar 2014)
AFP

Der Plan war klar: Als Alliierter des Assad-Regimes müsse Moskau eingebunden werden, um eine diplomatische Lösung des blutigen Bürgerkriegs in Syrien herbeizuführen. Im Mai 2013 kehrte US-Aussenminister John Kerry nach entsprechenden Unterredungen im Kreml nach Washington zurück und gab sich zuversichtlich, dass Wladimir Putin mitziehen werde. Für Barack Obama wäre es ein Geschenk des Himmels gewesen: Zäh sperrte sich der Präsident gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien, richten sollte es die Diplomatie.

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