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«Niemand legt sich mit unserer Botschaft an»

Nach Angriffen auf die US-Botschaft in Syrien richtet Präsident Barack Obama eine scharfe Warnung an Präsident Assad. Zugleich verurteilte er die schwere Brutalität, mit der das Regime gegen das eigene Volk vorgehe.

Kritisiert den syrischen Präsidenten: US-Präsident Barack Obama im Weissen Haus in Washington.
Kritisiert den syrischen Präsidenten: US-Präsident Barack Obama im Weissen Haus in Washington.
Keystone

Mit Blick auf das Vorgehen von Marines gegen Angreifer auf die US-Botschaft sagte Obama dem TV-Sender CBS: «Wir haben sicherlich eine klare Botschaft gesendet, dass sich niemand mit unserer Botschaft anlegt.» Die USA würden alles unternehmen, um die Vertretung zu schützen. «Und ich denke, sie haben diese Botschaft erhalten.» Die Marines hatten die Angreifer abgeblockt.

Weiter hat Barack Obama dem syrischen Präsidenten Bashar Assad vorgehalten, in den Augen seines Volkes zunehmend an Legitimität zu verlieren. «Er hat Gelegenheit nach Gelegenheit verpasst, eine echte Reform-Agenda zu präsentieren», sagte Obama gestern im US-Fernsehsender CBS.

Das Weisse Haus stellte sich damit ausdrücklich hinter Aussenministerin Hillary Clinton, die Assad und seiner Regierung nach Angriffen auf die US-Botschaft in Damaskus am Montag die Legitimität absprach. Nach Einschätzung von Beobachtern bewegen sich die USA so auf einen offenen Aufruf zum Regime-Wechsel in Syrien zu. Präsidentensprecher Jay Garner sagte, Assad sei «nicht unentbehrlich».

SDA/wid

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