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New Orleans vertraut seinen Dämmen

Die Bewohner können in den nächsten 24 Stunden heimkehren, so Bürgermeister Ray Nagin. Die Hauptsorge gilt den übervollen Kanälen.

Noch halten sie: Die Dämme entlang des Mississippi.
Noch halten sie: Die Dämme entlang des Mississippi.
Times Picayune

Zunächst könnten diejenigen Anwohner heimkehren, die mit ihrem eigenen Auto unterwegs seien, sagte Nagin. Erst danach würden die mithilfe der Stadt evakuierten Menschen zurück gebracht.

Es sei nicht mehr zu erwarten, dass Gustav New Orleans trifft, sagte Nagin der lokalen Zeitung Times Picayune. Die grösste Sorge seien jetzt die vom anhaltenden Regen überfüllten Kanäle. Eine Flut, so berichten mehrere amerikanische Medien, sei durchaus möglich.

US-Präsident George W. Bush sagte in Austin im benachbarten Texas, für eine Entwarnung sei es noch zu früh. «Dieser Sturm muss noch vorbeiziehen», erklärte Bush, der eine Rede auf dem Nominierungsparteitag seiner Partei in St. Paul absagte, um in Texas nahe den Einsatzzentralen zu sein. «Das ist ein ernstes Ereignis.»

Gustav wird schwächer

Der Hurrikan zieht derweil knapp 100 Kilometer südwestlich von New Orleans vorbei. Er bewegt sich in Richtung Nordwest und somit von New Orleans weg, wie der US-Wetterdienst meldet.

«Gustav wird schwächer werden, je weiter er sich landinwärts bewegt», sagte der Hurrikan-Spezialist Jack Beven der Times Picayune. In sechs bis zwölf Stunden werde sich der Hurrikan massiv abschwächen.

Das Wasser bleibt: Das Auge des Hurrikans hingegen bewegt sich von New Orleans weg.

(oku)

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