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Neue Fragen zum Tod des Staatsanwaltes

Neue Erkenntnisse geben weitere Rätsel auf im Fall des toten argentinischen Terrorermittlers Alberto Nisman. Unter anderem wurde ein bisher unbekannter Zugang zur Wohnung gefunden.

Mysteriöse Todesumstände: Sonderermittler Alberto Nisman während einer Pressekonferenz im Jahr 2013. (29. Mai 2013)
Mysteriöse Todesumstände: Sonderermittler Alberto Nisman während einer Pressekonferenz im Jahr 2013. (29. Mai 2013)
Reuters

Es wurde bekannt, dass Nismans Wohnung, in der er mit einem Kopfschuss aufgefunden worden war, nicht gut gesichert gewesen sei. Die Tür sei sehr leicht zu öffnen gewesen, sagte der Schlosser, der den Ermittlern Zutritt zur Wohnung verschafft hatte. Zudem gibt es einen bislang unbekannten dritten Zugang zu dem Apartment, wie die amtliche Nachrichtenagentur Telam meldete.

Nisman untersuchte seit zehn Jahren den Terrorangriff auf das Jüdische Zentrum in Buenos Aires 1994, bei dem 85 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt wurden. Vergangene Woche erhob er Vorwürfe gegen die argentinische und gegen die iranische Regierung. Am Montag hätte er vor dem Parlament aussagen sollen. Doch am Sonntagabend wurde er nach offiziellen Angaben tot auf dem Boden des Badezimmers seiner Wohnung in der argentinischen Hauptstadt entdeckt.

Eine vorläufige Obduktion ergab nach offiziellen Angaben keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Zudem hiess es zunächst, die Wohnung sei gut gesichert gewesen. Die Behörden schlossen aber nicht gänzlich, dass Nisman möglicherweise zu dem Selbstmord verleitet wurde. Die Tatwaffe war nicht seine.

SDA/rar

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