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Mitt Romney verzichtet auf erneute Kandidatur als US-Präsident

Der Republikaner räumt die Gerüchte endgültig aus der Welt. Er wolle «anderen Anführern in der Partei» die Möglichkeit einer Kandidatur lassen.

Hat sich gegen eine erneute Kandidatur entschieden: Mitt Romney vor den Republikanern in San Diego. (16. Januar 2015)
Hat sich gegen eine erneute Kandidatur entschieden: Mitt Romney vor den Republikanern in San Diego. (16. Januar 2015)
AFP

Der 2012 gescheiterte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Mitt Romney, verzichtet auf einen weiteren Anlauf auf das Weisse Haus. Romney wollte seine Entscheidung am Freitag bei einer Telefonkonferenz mit Unterstützern mitteilen. «Ich habe entschieden, dass es am besten ist, anderen Anführern in der Partei die Möglichkeit zu geben, unser nächster Kandidat zu werden», heisst es in der Erklärung Romneys, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

US-Medien hatten in den vergangenen Wochen berichtet, dass der frühere Gouverneur des Bundesstaats Massachusetts über eine erneute Kandidatur nachdenke. Romney kämpfte zwei Mal erfolgslos um den Einzug in das Weisse Haus. Vor der Wahl 2008 unterlag er im parteiinternen Wettstreit John McCain. Vier Jahre später wurde er zwar von den Republikanern nominiert, verlor die Präsidentschaftswahl aber gegen Amtsinhaber Barack Obama von den Demokraten.

Viele mögliche Kandidaten

Das Feld der möglichen Präsidentschaftsanwärter für 2016 ist bei den Republikanern breit gefächert. Im Dezember hatte der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, erste Weichen für eine Kandidatur gestellt. Der Sohn von Ex-Präsident George H.W. Bush und Bruder von Ex-Präsident George W. Bush kündigte an, eine Bewerbung «aktiv» zu prüfen. Im Gespräch sind ausserdem der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, der texanische Senator Ted Cruz, der Senator Rand Paul aus Kentucky und der Senator Marco Rubio aus Florida.

Bei den Demokraten wird die frühere First Lady und Aussenministerin Hillary Clinton als mögliche Präsidentschaftskandidatin gehandelt. Noch hat Clinton ihre Entscheidung über eine erneute Bewerbung aber nicht bekanntgegeben. Im Jahr 2008 war sie im parteiinternen Vorwahlkampf an Obama gescheitert, der nach zwei Amtszeiten bei den Wahlen 2016 nicht mehr antreten darf. Ende November hatte der frühere Senator Jim Webb als erster Demokrat seine Präsidentschaftsbewerbung erklärt.

AFP/rar

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