Zum Hauptinhalt springen

Michelle Obama macht sich für Clinton stark

Erstmals griff die First Lady der USA in den Wahlkampf ein. Neben ihrer Werbung für Hillary Clinton teilte sie auch gegen Donald Trump aus.

«Krempelt eure Ärmel hoch»: Michelle Obama bei ihrer Rede für Hillary Clinton im US-Bundesstaat Virginia. (16. September 2016)
«Krempelt eure Ärmel hoch»: Michelle Obama bei ihrer Rede für Hillary Clinton im US-Bundesstaat Virginia. (16. September 2016)
Manuel Balce Ceneta/AP, Keystone

Michelle Obama hat junge Amerikaner zur Wahl von Hillary Clinton aufgerufen. «Besonders angesichts der Alternative» sollten sie nicht wahlmüde werden, sondern bei der Präsidentschaftswahl im November an die Urnen kommen und der Demokratin zum Sieg verhelfen, sagte Obama bei einer Rede am Freitag in Virginia. Es war ihr erster Einzelauftritt für Clinton im bisherigen Wahlkampf.

Sie werde bis zur Wahl im November rastlos dafür kämpfen, dass Clinton zur Präsidentin gewählt werde, sagte Obama weiter. Nur Clinton könne den für die USA so erfolgreichen Kurs ihres Mannes und Präsidenten Barack Obama fortsetzen. Es werde auf unerträgliche Weise immer klarer, dass die Demokratin als einzige für den Posten geeignet sei.

Die First Lady rief die Bewohner des bei der Wahl besonders wichtigen Staates Virgina auf, es ihr gleichzutun und Clinton zu unterstützen. «Krempelt eure Ärmel hoch. Steht ihr hinter mir?»

Clintons Wahlkampfteam hofft, dass Michelle Obama bei den Kernwählern ihres Mannes punkten kann, von denen viele Clinton noch kritisch gegenüber stehen: den Jungen und den Schwarzen. Die First Lady hatte bereits mit ihrer Rede auf dem Parteitag der Demokraten im Juli für Furore gesorgt.

«Präsident zu sein ist nicht wie Reality-TV»

Auch diesmal versuchte sie, an die positive Grundstimmung ihrer Rede von damals anzuknüpfen. «Wenn ich höre, dass Leute sagen, dass sie sich bei dieser Wahl nicht inspiriert fühlen, dann muss ich euch sagen, ich bin anderer Meinung – ich fühle mich inspiriert» sagte Obama. Aber auch für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump fand sie klare Worte. Präsident zu sein, sei nicht das gleiche wie ein Auftritt im Reality-TV, sagte sie.

SDA/chi

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch