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Maduro verschärft die Repression

Die Proteste in Venezuela dauern an. Bewaffnete Bürgermilizen kämpfen gegen Studenten, während Präsident Nicolás Maduro Oppositionelle inhaftieren und das Signal von CNN kappen will.

Nach der Festnahme des führenden Regierungskritikers eskaliert die Gewalt: Demonstranten werden in Caracas von der Polizei mit Tränengas angegriffen. (20. Februar 2014)
Nach der Festnahme des führenden Regierungskritikers eskaliert die Gewalt: Demonstranten werden in Caracas von der Polizei mit Tränengas angegriffen. (20. Februar 2014)
Reuters
«Wir werden die Faschisten einen nach dem anderen verhaften»: Venezuelas Präsident Nicolás Maduro.
«Wir werden die Faschisten einen nach dem anderen verhaften»: Venezuelas Präsident Nicolás Maduro.
AFP
Riskiert, einen politischen Märtyrer zu schaffen: Venezuelas Präsident Maduro bei einer Rede vor Anhängern. (18. Februar 2014)
Riskiert, einen politischen Märtyrer zu schaffen: Venezuelas Präsident Maduro bei einer Rede vor Anhängern. (18. Februar 2014)
AFP
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Venezuelas Präsident Nicolás Maduro scheint die Kontrolle über die paramilitärischen Bürgermilizen zu verlieren. Die von Hugo Chávez gegründeten Colectivos zur Verteidigung der bolivarischen Revolution fahren bei den seit Tagen andauernden Kundgebungen auf Motorrädern vor, um protestierende Studenten mit Gegenständen zu bewerfen oder auf sie zu schiessen. Immer deutlicher werden die Colectivos zum willkürlich agierenden Unterdrückungsinstrument, obwohl Maduro vor wenigen Tagen in einer seiner zwangsmässig auf sämtlichen Kanälen übertragenen Fernsehansprachen sagte, er dulde keine bewaffneten Zivilistengruppen.

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