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«Ja, sie werden deportiert werden»

Donald Trump steht zu seinen umstrittenen Wahlkampfplänen, wie er in einem TV-Interview bekräftigte.

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump will von seinen umstrittensten Wahlkampfvorschlägen nicht abrücken. In einem Interview des TV-Senders NBC erklärte der Immobilienmogul, er stehe zu seinem Plan, im Falle seines Einzugs ins Weisse Haus ein vorübergehendes Einreiseverbot für Muslime durchzusetzen. Grund seien die Gefahren des Extremismus. «Wir müssen wachsam sein», sagte Trump.

Der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat hält nach eigenen Angaben auch am Plan fest, alle schätzungsweise elf Millionen illegal in den USA lebenden Migranten abzuschieben. «Ja, sie werden deportiert werden», erklärte er. Gleichwohl wolle er ein System einrichten, das einigen von ihnen die Rückkehr ermöglichen werde.

Trump sorgt für Kopfschütteln

In den vergangenen Monaten hatte Trump mit abfälligen Bemerkungen über Zuwanderer, Muslime und Frauen für Kopfschütteln gesorgt und mit seinem polarisierenden Wahlkampf auch seine eigene Partei entzweit. Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, rief Trump am Mittwoch auf, die Partei zu einen und auf «unsere Ziele» einzuschwören. Dazu sei dieser als der voraussichtliche Kandidat verpflichtet, sagte McConnell.

AP/chk

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