Zum Hauptinhalt springen

In Lima geht es zumindest beim Geld voran

Beim UNO-Klimagipfel in Peru konnte die 10-Milliarden-Dollar-Grenze beim grünen Fonds geknackt werden.

Eröffnet Klimagipfel in Peru: UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon. (9. Dezember 2014)
Eröffnet Klimagipfel in Peru: UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon. (9. Dezember 2014)
Keystone

Zumindest beim Geld geht es beim UNO-Klimagipfel voran. Die Zusagen für den sogenannten grünen Klimafonds haben die Grenze von zehn Milliarden Dollar überschritten. Vom Fonds sollen Staaten profitieren, die von Unwetterkatastrophen und Überschwemmungen betroffen sind.

Möglich wurde das Überschreiten der Grenze durch die Zusagen Australiens und Belgiens. Nach anfänglicher Skepsis hat sich Australien zu einem Beitrag von 166 Millionen Dollar bereit erklärt, Belgien steuert 62 Millionen Dollar bei. Das Überschreiten der symbolisch wichtigen Marke gab Perus Umweltminister Manuel Pulgar-Vidal, am Mittwochmorgen bekannt.

Australien hat als erstes Land der Welt unter Premierminister Tony Abbott eine CO2-Steuer zur Reduzierung klimaschädlicher Emissionen wieder abgeschafft. Abbott verhinderte beim G20-Gipfel im November in Brisbane, dass das Thema Klimawandel ausführlich beraten wurde.

Der Fonds soll bei der Anpassung an den Klimawandel helfen, aber auch beim Ausbau von Solar- und Windenergie. Er soll bis 2020 bis zu 100 Milliarden Dollar umfassen – staatliches und privates Kapital. Allein Deutschland steuert rund eine Milliarde Dollar bei.

In Lima soll bis Freitag das Gerüst für einen Weltklimavertrag entstehen, der in einem Jahr in Paris beschlossen werden soll.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch