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In der Sackgasse der Südstaaten

Die Gewerkschaft UAW scheiterte beim Versuch, VW-Arbeiter in Tennessee zu organisieren. Dafür verantwortlich macht sie die Republikaner. Nun werden Drohungen aus Deutschland laut.

Das einzige grosse VW-Werk weltweit, das über kein Gremium zur betrieblichen Mitbestimmung verfügt: Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee.
Das einzige grosse VW-Werk weltweit, das über kein Gremium zur betrieblichen Mitbestimmung verfügt: Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee.
Erik Schelzig, Keystone
89 Prozent der Beschäftigten lehnten in einer geheimen Abstimmung die Gründung eines Betriebsrats nach deutschem Vorbild ab: US-Produktion eines VW Passat.
89 Prozent der Beschäftigten lehnten in einer geheimen Abstimmung die Gründung eines Betriebsrats nach deutschem Vorbild ab: US-Produktion eines VW Passat.
Erik Schelzig, Keystone
Der Versuch, US-Autowerker in den Südstaaten gewerkschaftlich zu organisieren, dürfte nach der Abfuhr an die UAW bis auf weiteres gescheitert sein.
Der Versuch, US-Autowerker in den Südstaaten gewerkschaftlich zu organisieren, dürfte nach der Abfuhr an die UAW bis auf weiteres gescheitert sein.
Erik Schelzig, Keystone
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Eine knappe Mehrheit der Belegschaft im einzigen US-Werk von Volkswagen in Chattanooga im Südstaat Tennessee hat am vergangenen Freitag eine gewerkschaftliche Organisierung abgelehnt. Nun sorgt das Abstimmungsergebnis – 712 gegen 626 – für Aufregung: In einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung» beschuldigt der VW-Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh konservative Kreise in den USA, eine «massive» Kampagne gegen die Autowerker-Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) geführt zu haben. Er könne sich gut vorstellen, dass VW im amerikanischen Süden keine weiteren Investitionen vornehmen werde, so Osterloh weiter.

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