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«Ich muss der Präsident aller 192 Staaten sein»

Alt-Bundesrat Joseph Deiss präsidiert ab Mitte September die Uno-Generalversammlung. Als Schweizer werde er diese effizient, verlässlich und neutral leiten, hoffen die Mitgliedsländer.

«Am zentralen Ort des globalen Dialogs»: Joseph Deiss im Juni vor der UNO-Generalversammlung in New York.
«Am zentralen Ort des globalen Dialogs»: Joseph Deiss im Juni vor der UNO-Generalversammlung in New York.
Reuters

Als künftiger Präsident kontaktierten Sie viele Staaten. Wie ist man Ihnen als Vertreter der Schweiz begegnet, die in dieser Zeit wegen der Steuerflucht, der Anti-Minarett-Abstimmung und der Libyen-Krise zu reden gab?Ich hörte in New York nur wenig von diesen kritischen Punkten. Die Schweiz wird dort anders wahrgenommen, als man hier glaubt. Ich habe Respekt vor den hohen Erwartungen, die man in das Schweizer Präsidium setzt. Es heisst: Jetzt leitet dann ein Schweizer die Generalversammlung. Die sind effizient, verlässlich, pragmatisch und neutral.

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