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«Heldentum findet man nicht nur auf Schlachtfeldern»

In Krisenzeiten dürsten die Amerikaner nach tröstenden und stärkenden Worten ihres Präsidenten. Barack Obamas Rede zum Attentat von Tucson hat eine zerrissene Nation für kurze Zeit geeint.

Das Attentat von Arizona, die Anschläge vom 11. September 2001, der Bombenanschlag in Oklahoma, all diese Ereignisse haben die Bevölkerung der USA in einen Schockzustand versetzt. In düsteren Zeiten warten die USA sehnlich auf aufbauende Worte ihres «Commander-in-chief». Der Präsident soll mit seiner Rede die Nation vereinen, Schmerzen lindern und Hoffnung auf eine bessere Zukunft machen. Dies ist Barack Obama mit seiner gestrigen Rede an der Gedenkfeier für die Opfer des Attentats von Tucson für kurze Zeit gelungen. Ob seine Worte, wie die von US-Präsidenten vor ihm, längerfristig Bestand haben werden, ist aber ungewiss.

«Ich kam heute als Amerikaner hierher, der, wie alle Amerikaner, niederkniet, um mit Euch zu beten und Euch morgen beistehen wird», sagte Obama vor 26'000 Zuhörern im Sportzentrum der Arizona University. Erst würdigte er die Getöteten, erzählt kurz aus ihrem Leben. «Unsere Herzen sind wegen ihres plötzlichen Todes gebrochen. Aber, unsere Herzen sind auch voller Hoffnung für die 13 Amerikaner, welche die Schiesserei überlebt haben.»

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