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«Geld kann eine zentrale Rolle spielen»

Das umstrittene Urteil im Fall George Zimmerman haben Geschworene gefällt. Die juristischen Laien trafen unter Druck eine weitreichende Entscheidung. Das müsse kein Nachteil sein, sagen Schweizer Experten.

Freispruch: George Zimmerman freut sich nach der Urteilsverkündung. (13. Juli 2013)
Freispruch: George Zimmerman freut sich nach der Urteilsverkündung. (13. Juli 2013)
Keystone

Das Urteil im Fall Trayvon Martin wühlt die USA auf: Dass der Nachbarschaftswächter George Zimmerman vom Vorwurf des Totschlags an dem unbewaffneten schwarzen Jugendlichen freigesprochen wurde, sorgt in breiten Kreisen für Empörung. Rassismus spielte in der öffentlichen Diskussion um den Fall eine ebenso grosse Rolle wie das Recht auf Selbstverteidigung. Gefällt wurde das umstrittene Urteil von einem Geschworenengericht, wie es in den USA üblich ist. Die sechs Mitglieder dieser Jury kamen nach einem dreiwöchigen Prozess und nach 16-stündigen abschliessenden Beratungen zum Schluss, Zimmerman – ein Hispanic – habe den 17-Jährigen aus Notwehr erschossen und sei deshalb freizusprechen. Ihr Urteil mussten sie nicht im Detail begründen.

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