Zum Hauptinhalt springen

Gefährliches Nachspiel

Die Vorwürfe wegen Wahlbetrugs in den USA kratzen an der Legitimität des Resultats.

MeinungChristof Münger

Es wäre erstaunlich gewesen, wenn diese gehässige US-Wahl nicht noch ein Nachspiel gehabt hätte. Nun wird also nachgezählt. Ironischerweise nicht auf Betreiben Donald Trumps, der vor Betrügereien gewarnt hatte. Nein, es sind enttäuschte Anhänger Hillary Clintons, die die Resultate in Wisconsin und allenfalls auch jene in Michigan und Pennsylvania anfechten.

Die Kandidatin selbst war davon wenig begeistert; dass Clintons Anwälte beim Nachzählen dabei sein wollen, ist hingegen nachvollziehbar. Gleichzeitig dämpfte das Clinton-Team die Erwartungen: Die ­Demokratin liegt in den drei umkämpften Rust-Belt-Staaten mit insgesamt 100'000 Stimmen hinten, das ist wohl zu viel. Es scheint eher darum zu gehen, die postelektorale Depression der Hillary-Fans zu lindern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen