Zum Hauptinhalt springen

Endspiel für Chapo Guzmán

Im Prozess gegen den Drogenboss klären sich jahrzehntealte Geheimnisse. Die Beweise sind erdrückend, doch Chapos Ehefrau glaubt an seine Unschuld.

«El Chapo» wurde im Januar 2017 von Mexiko an die USA ausgeliefert, wo ihm jetzt der Prozess gemacht wird.
«El Chapo» wurde im Januar 2017 von Mexiko an die USA ausgeliefert, wo ihm jetzt der Prozess gemacht wird.
Keystone
Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán – hier in einer Gerichtszeichnung in der Mitte – droht eine lebenslange Haftstrafe im New Yorker Prozess, der seit November 2018 läuft.
Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán – hier in einer Gerichtszeichnung in der Mitte – droht eine lebenslange Haftstrafe im New Yorker Prozess, der seit November 2018 läuft.
Keystone
Staatsanwalt Richard Donoghue, Ankläger im Prozess gegen Joaquín Guzmán.
Staatsanwalt Richard Donoghue, Ankläger im Prozess gegen Joaquín Guzmán.
Keystone
1 / 10

Je länger der Prozess dauert, desto besser geht es dem Angeklagten. Laut dem Prozessbeobachter von «El País» ist Chapo Guzmán nicht mehr der verlorene, verwirrte, leidende Mann, von dem seine Anwälte noch vor einigen Monaten behaupteten, er sei ob der unmenschlich harten Haftbedingungen drauf und dran, den Verstand zu verlieren. Die spanische Zeitung schreibt: «Täglich für sechs Stunden die Zelle zu verlassen, von seinen Anwälten umgeben zu sein und den Aussagen der Zeugen zu folgen, ist für ihn zur Therapie geworden. (...) Er macht ständig Notizen und diskutiert mit seinem Verteidigerteam, er unterbreitet ihm Ideen. Er weiss, dass er Protagonist ist.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.