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«Ein richtiger schwarzer Mann»

Er ist Selfmademan, Sprücheklopfer und die Antithese zu Barack Obama. Sensationell führt der Afroamerikaner Herman Cain das Feld der republikanischen Präsidentschaftskandidaten an. Doch wie lange?

Ein Mann mit kernigem Humor: Herman Cain während einer Wahlkampfrede.
Ein Mann mit kernigem Humor: Herman Cain während einer Wahlkampfrede.
Keystone

Ein Blatt nimmt er nicht vor den Mund. Illegale Einwanderung? Amerika, poltert Herman Cain, möge doch bitteschön einen «elektrischen Zaun» an der Grenze zu Mexiko errichten. Wer ihn berührt, wandert nicht in die Vereinigten Staaten ein, sondern geradewegs ins Jenseits. Cains republikanische Zuhörer am vergangenen Samstag in Tennessee waren begeistert: Der «Herminator», wie ihn seine Fans titulieren, nennt die Dinge beim Namen! Dass Herman Cain ein guter Redner ist mit einer angenehmen Stimme, beeindruckt sie obendrein. Ausserdem ist Cain eine Rarität, ein afroamerikanischer Republikaner nämlich, der sich um die Präsidentschaftskandidatur einer Partei bewirbt, die mit Afroamerikanern nicht sonderlich viel am Hut hat.

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