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Ein Mormone steigt in den Kampf ums Weisse Haus

US-Republikaner Mitt Romney gab seine Kandidatur im Wahlkampf ums Präsidentenamt bekannt. Der 64-Jährige will die USA wirtschaftlich neu orientieren. Doch die parteiinterne Konkurrenz ist gross.

Zählt zu den Bewerbern mit den besten Chancen: Mitt Romney gibt mit seiner Frau Ann die Kandidatur bekannt. (2. Juni 2011)
Zählt zu den Bewerbern mit den besten Chancen: Mitt Romney gibt mit seiner Frau Ann die Kandidatur bekannt. (2. Juni 2011)
Keystone

Der US-Republikaner Mitt Romney steigt offiziell in den Präsidentschaftswahlkampf ein. Der Multimillionär und frühere Gouverneur von Massachusetts kündigte offiziell seine Kandidatur an. Würde er die Präsidentschaftswahl 2012 gewinnen, wäre er der erste Mormone im Weissen Haus.

Romney forderte bei seiner Ankündigung in Stratham im Bundesstaat New Hampshire einen radikalen wirtschaftspolitischen Kurswechsel der USA. Er warf Präsident Barack Obama vor, sein Land im Stich gelassen zu haben. Obama habe die Rezession «verlängert» und «verschlimmert».

Schon 2008 kandidiert

Mit der Kandidatur des 64-jährigen Romney vergrössert sich das Feld der Bewerber, unter denen in parteiinternen Vorwahlen ein Herausforderer für den demokratischen Präsidenten Barack Obama ermittelt wird. Der Amtsinhaber stellt sich im November 2012 zur Wiederwahl.

Romney hatte bereits für die letzte Wahl 2008 kandidiert, im republikanischen Vorwahlkampf jedoch gegen John McCain verloren. Diesmal zählt er nach Umfragen zu den Bewerbern mit den besten Chancen.

Der erfolgreiche Geschäftsmann gilt als Experte für Wirtschaftsthemen, die wegen der hohen Arbeitslosigkeit und der immensen Staatsschulden voraussichtlich den Wahlkampf beherrschen werden.

Olympische Spiele organisiert

Romney hat sich auch als Organisator einen Namen gemacht, als er 2002 die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City auf die Beine stellte.

Zuvor muss er sich gegen prominente Parteigenossen wie den ehemaligen Parlamentspräsidenten Newt Gingrich oder den früheren Gouverneur von Minnesota, Tim Pawlenty, durchsetzten, die ebenfalls bereits ihre Kandidatur erklärt hatten.

Insgesamt haben mehr als ein halbes Dutzend Republikaner ihre Teilnahme an den Vorwahlen erklärt. Zudem spielt die Bewerberin um das Vize-Präsidentenamt von 2008, Sarah Palin, nach Berichten ernsthaft mit dem Gedanken an eine Kandidatur. Auch der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, ist noch nicht aus dem Rennen.

SDA/kpn

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