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Trump kriegt sich in China kaum ein vor Freude

Der US-Präsident fühlt sich hofiert. Tatsächlich aber macht Xi Jinping glasklar, wer seiner Meinung nach künftig den Ton angibt im Weltkonzert.

First Lady Melania, US-Präsident Donald Trump, Chinas Präsident Xi Jinping und dessen Ehefrau, Generalmajor Peng Liyuan in der Verbotenen Stadt in Peking. Foto: Jonathan Ernst (Reuters)
First Lady Melania, US-Präsident Donald Trump, Chinas Präsident Xi Jinping und dessen Ehefrau, Generalmajor Peng Liyuan in der Verbotenen Stadt in Peking. Foto: Jonathan Ernst (Reuters)

An dem Tag, an dem Donald Trump sich in Washington an Bord der Air Force One begab, um zum ersten Mal während seiner Präsidentschaft Richtung Asien zu fliegen, rief die Stadt Peking einen «orangenen Alarm» aus. Nicht wegen Trump, der besuchte erst einmal die Nachbarn Chinas, Japan und Südkorea, sondern wegen des toxischen Nebels, der sich wie Blei über Chinas Hauptstadt gelegt hatte. Wenige Stunden dann bevor Trump in Peking landete, kam wie von Zauberhand starker Wind auf, zerblies den Feinstaub, legte die Verbotene Stadt bloss. Da lag sie, in all ihrer purpurnen Vorwinterpracht, bereit, die anreisenden Gäste Ehrfurcht und Respekt zu lehren, wie immer, wenn der Sohn des Himmels hier die Abgesandten der Barbaren empfing.

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