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Drei von fünf Amerikanern sind für die Todesstrafe

Die Zustimmung in den USA, verurteilte Mörder hinzurichten, befindet sich auf dem tiefsten Stand seit 1972. 60 Prozent der befragten US-Bürger befürworten den Tod durch die Giftspritze jedoch noch immer.

Verliert in den USA an Zustimmung: Todeszelle in Texas. (Archivbild)
Verliert in den USA an Zustimmung: Todeszelle in Texas. (Archivbild)
Keystone

In den USA befindet sich die Zustimmung zur Todesstrafe auf dem tiefsten Stand seit gut 40 Jahren. Die meisten US-Bürger – drei von fünf – befürworten sie allerdings immer noch. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Gallup-Umfrage hervor.

Demnach treten 60 Prozent der US-Bürger dafür ein, wegen Tötungsdelikten Verurteilte hinzurichten. Das ist die niedrigste Rate seit November 1972. Damals sprachen sich 57 Prozent für die Todesstrafe aus.

Der höchste Stand der Zustimmung war 1994 mit 80 Prozent erreicht worden. Seitdem ging die Zahl der Befürworter kontinuierlich zurück. 44 Prozent der jetzt Befragten vertraten die Ansicht, die Todesstrafe werde nicht häufig genug verhängt.

Für die Erhebung befragte das Gallup-Institut zwischen dem 3. und dem 6. Oktober 1028 repräsentativ ausgewählte US-Bürger. In 32 der 50 US-Bundesstaaten ist die Todesstrafe in Kraft, 18 Bundesstaaten und die Bundeshauptstadt Washington haben sie abgeschafft.

AFP/chk

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