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Mit Gott an seiner Seite

Donald Trump ist auf die Loyalität der Evangelikalen angewiesen. Die meisten stehen zu ihm, doch manche halten ihn für unmoralisch.

US-Präsident Donald Trump betet an einem Meeting im Weissen Haus. Archivbild: Carlos Barria (Reuters)

US-Präsident Donald Trump betet an einem Meeting im Weissen Haus. Archivbild: Carlos Barria (Reuters)

Alan Cassidy@A_Cassidy

Donald Trump ist für vieles bekannt, aber nicht für seine Spi­ritualität. In welcher Kirche er kürzlich Weihnachten feierte, wäre daher unter anderen Umständen nicht weiter interessant. Doch vergangene Woche schauten viele politische Beobachter genauer hin. Und was sie dabei sahen, sprach Bände. Statt wie üblich die Weihnachtsmesse in der anglikanisch-episkopalen Kirche in West Palm Beach zu ­besuchen, in der er seine dritte Ehefrau Melania geheiratet hatte, nahm der Präsident an Heiligabend überraschend an einem Gottesdienst in einer konservativen Baptisten-Gemeinde teil. Deren Kirche stand zwar nur einige Kilometer weiter, aber die symbolische Bedeutung war allen klar: Es war eine Reverenz an die Evangelikalen.

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