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Die tiefen Taschen der Konservativen

Mit fast einer Milliarde Dollar wollen die Koch-Brüder den Wahlkampf ums Weisse Haus 2016 prägen. Republikanische Bewerber empfehlen sich.

Mit Geld zum Wahlsieg der Republikaner: Die beiden Unternehmer Charles Koch (links) und David Koch (rechts) gestalten den Wahlkampf mit fast einer Milliarde Dollar mit. Foto: Getty Images
Mit Geld zum Wahlsieg der Republikaner: Die beiden Unternehmer Charles Koch (links) und David Koch (rechts) gestalten den Wahlkampf mit fast einer Milliarde Dollar mit. Foto: Getty Images

Die nächste Wahl darf etwas kosten. Ein von den rechtskonservativen Unternehmern Charles und David Koch gelenktes Geldgebernetzwerk hat am Montag an seinem Halbjahrestreffen in der kalifornischen Wüste beschlossen, den Ausgang der nächsten US-Präsidentschafts- und Parlamentswahl im Jahr 2016 mit fast 900 Millionen Dollar mitzugestalten. Eine spektakuläre Summe: Bei den letzten Wahlen 2012 hatte der Verbund in vergleichbarer Formation erst 407 Millionen investiert, weniger als die Hälfte. Damit dürfte 2016 einmal mehr der teuerste Wahlkampf der US-Geschichte bevorstehen. Gastgeber Charles Koch (79) rief die Donatoren in seiner Be­grüssungsrede zu vollem Einsatz auf: «Es liegt an uns.» Die Zukunft Amerikas soll eine Frage des Portemonnaies sein.

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