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Die Stunde der Demagogen

Ominöse Angstmache, Volksbewaffnung und «flächendeckende» Bombardements: So soll der US-Krieg gegen IS gewonnen werden.

Mit einer Rhetorik der Paranoia: Donald Trump an einer Wahlveranstaltung in South Carolina (24 November 2015).
Mit einer Rhetorik der Paranoia: Donald Trump an einer Wahlveranstaltung in South Carolina (24 November 2015).
Randall Hil, Reuters

Vielleicht war es zu wenig und zu spät. Nach dem Terroranschlag von San Bernardino und zusehends grösseren Wirren auf den Schlachtfeldern im Irak und in Syrien mochte Barack Obama in einer TV-Ansprache an die Nation am Sonntagabend zur Besonnenheit aufrufen. Der überhitzten Rhetorik seiner politischen Gegner mitsamt den Angstvisionen vieler Bürger aber kam der Präsident wohl kaum bei, als er am Sonntag sagte, ein Erfolg gegen den Islamischen Staat (IS) werde sich nicht durch «harte Reden und den Verzicht auf unsere Werte» einstellen.

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