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«Die Schliessung der Botschaften ist ein Zeichen der Hilflosigkeit»

Wegen Hinweisen auf einen Anschlag haben die USA 19 Botschaften geschlossen. Terrorismus-Experte Guido Steinberg über das Vorgehen der USA, die Bedeutung von al-Qaida und die Gefahrenlage.

Der Jemen hat laut eigenen Angaben einen grossen Plan der al-Qaida aufgedeckt: Ein Polizist durchsucht ein Auto auf einer Zufahrtsstrasse in die jemenitische Hauptstadt Sanaa. (7. August 2013)
Der Jemen hat laut eigenen Angaben einen grossen Plan der al-Qaida aufgedeckt: Ein Polizist durchsucht ein Auto auf einer Zufahrtsstrasse in die jemenitische Hauptstadt Sanaa. (7. August 2013)
Khaled Abdullah, Reuters
Enorme Sicherheitsvorkehrungen: In der Hauptstadt Sanaa seien Hunderte gepanzerte Fahrzeuge in Stellung gebracht worden, berichtet die BBC: Ein Polizeifahrzeug sichert eine Strasse, die zur US-Botschaft führt. (6. August 2013)
Enorme Sicherheitsvorkehrungen: In der Hauptstadt Sanaa seien Hunderte gepanzerte Fahrzeuge in Stellung gebracht worden, berichtet die BBC: Ein Polizeifahrzeug sichert eine Strasse, die zur US-Botschaft führt. (6. August 2013)
Hani Mohammed, Keystone
In Alarmbereitschaft: Ein Polizist wartet in der Nähe der britischen Botschaft in Sanaa. (3. August 2013)
In Alarmbereitschaft: Ein Polizist wartet in der Nähe der britischen Botschaft in Sanaa. (3. August 2013)
Reuters
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Herr Steinberg, die USA haben aus Sorge vor Anschlägen 19 ihrer Botschaften geschlossen. Details zu den Hinweisen kommunizieren sie kaum. Wie beurteilen Sie die Gefahrenlage?

Guido Steinberg: Ich kann mir gut vorstellen, wie die vorliegenden Informationen aussehen: sehr konkret und gleichzeitig sehr vage. Es gibt wahrscheinlich konkrete Gespräche über einen möglichen Anschlag. Gleichzeitig gibt es überhaupt keine Details darüber, wer den Anschlag verüben könnte, wie der verübt wird und wo er verübt wird.

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