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Die grosse Angst vor dem Abstieg

Mitt Romney soll als US-Präsident endlich wieder die Rolle des «Leaders der freien Welt» besetzen: Die aussenpolitischen Falken hatten am Kongress ihren grossen Auftritt und zerpflückten Obamas Politik.

Wollen das Feld nicht den andern überlassen: Mitt Romney (rechts) und Vizepräsidentschaftskandidat Paul Ryan mit ihren Ehefrauen am Parteikonvent der Republikaner in Tampa. (30. August 2012)
Wollen das Feld nicht den andern überlassen: Mitt Romney (rechts) und Vizepräsidentschaftskandidat Paul Ryan mit ihren Ehefrauen am Parteikonvent der Republikaner in Tampa. (30. August 2012)
Reuters

Der Frust über die Aussenpolitik von Barack Obama sitzt bei den US-Republikanern tief. Nicht nur bei der Überwindung der Wirtschaftskrise, auch als Oberkommandierender der amerikanischen Streitkräfte und damit als «Leader der freien Welt» habe der Präsident versagt, so der Vorwurf. Mitt Romney, sein Herausforderer, hat seine aussenpolitischen Prioritäten bisher zwar nur angedeutet: In seiner grossen Antrittsrede vor den Delegierten seiner Partei in Tampa gab er aber bereits die Richtung vor, in die sich seine Präsidentschaft aussenpolitisch bewegen soll. Dazu gehören eine härtere Linie gegenüber dem Iran, mehr Rückgrat gegenüber Russland, eine aggressivere Handelspolitik gegenüber China und eine entschlossenere Unterstützung von traditionellen Partnern wie etwa Polen und vor allem Israel.

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