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Die First Lady auf den Spuren von Santa Claus

Michelle Obama geht wenige Wochen vor ihrem Abschied als First Lady ein letztes Mal ihrer Feiertagstradition nach: Sie sagt Kindern, wo der Weihnachtsmann geblieben ist.

Die meisten Leute wären wohl angenehm überrascht, wenn sie an Heiligabend die First Lady an die Strippe bekämen. Nicht aber der kleine Austin: «Ich will Santa sprechen hören», beschwert sich der kleine Junge. Michelle Obama bleibt cool. Der Weihnachtsmann könne leider gerade nicht, «weil er all die Geschenke verteilt», erklärt sie geduldig. Der Gabenbringer ist auch dieses Jahr fleissig: Bis am Sonntagmorgen Ortszeit waren es allein in Nordamerika über fünf Millionen Geschenke – wenn man NORAD glaubt.

Mit diesem Tweet meldete sich Michelle Obama aus den Weihnachtsferien:

NORAD ist die englische Abkürzung für das Nordamerikanische Luft- und Weltraumverteidigungskommando (North American Aerospace Defense Command), das alle Jahre wieder zur Abwechslung mal nicht das All überwacht, sondern den Weihnachtsmann: Über das Programm «Santa-Tracker» verfolgen die Teilstreitkräfte offiziell dessen Flugbahn. Über eine eigens eingerichtete Hotline können sich Kinder darüber informieren, wie weit der Weihnachtsmann denn schon gekommen ist.

Seit Jahren gehört es zum Feiertagsritual von Michelle Obama, Anrufe für den NORAD-Santa-Tracker entgegenzunehmen. Ihr Einsatz ist diesmal speziell, denn es ist ihr letzter als First Lady der USA. Ob diese Tradition bestehen bleibt, wird ihre Nachfolgerin Melania Trump entscheiden müssen.

Austin hat aber erstmal andere Sorgen: Ob Santa denn wisse, wo es langgehe?, will der kleine Anrufer mit Wohnsitz in North Carolina wissen. Er müsse nämlich umziehen. Kein Thema, versichert die First Lady. «Er wird dich finden, ganz egal, wohin du gehst. Das ist das Besondere am Weihnachtsmann.» Eine Abschrift der Unterhaltung wurde später vom Weissen Haus veröffentlicht. Die Anrufe nahm die First Lady auf Hawaii entgegen, wo sie mit ihrem Ehemann Barack Obama und den Töchtern Sasha und Malia gerade die Ferien verbringt.

Bei ihrer letzten Weihnachtsansprache erinnern sich Michelle und Barack Obama daran, wie sie beim ersten Weihnachtsgruss vor acht Jahren gepatzt haben. (Video: Tamedia)

Bevor sich Michelle Obama wieder den Urlaubsaktivitäten widmete, gab sie Kindern die jüngsten Aufenthaltsorte des Weihnachtsmanns durch: Sardinien, Malta und Ungarn, um einige wenige zu nennen. Und die First Lady bekam eine Lektion über die angesagtesten Geschenke. Ein Mädchen namens Kirsten sagte ihr, sie wünsche sich eine Drohne vom Weihnachtsmann. Joshau wollte Spielzeug, der kleine Aiden gleich ein Hoverboard. Am meisten überrascht schien die First Lady aber über das Geschenk der kleinen Adilyn: «Ich bekomme morgen einen Igel», sagte das Mädchen.

AP/Josh Lederman

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