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Der kleine Bruder von Hugo Chávez

Meuternde Polizisten haben Ecuadors Präsident Rafael Correa aggressiv angegriffen. Doch auch der Linkspopulist springt mit seinen Gegnern hart um. Wer ist der Mann im Präsidentenpalast von Quito?

Ausdrucksstark: Correa spricht im Präsidentenpalast zur Presse.
Ausdrucksstark: Correa spricht im Präsidentenpalast zur Presse.
Keystone
Theatralischer Auftritt: Correa auf der Flucht vor den Aufständischen.
Theatralischer Auftritt: Correa auf der Flucht vor den Aufständischen.
Keystone
Internationaler Auftritt: Rafael Correa spricht in Korea mit Hyun Oh-seok, dem Präsidenten des südkoreanischen Development Institute.
Internationaler Auftritt: Rafael Correa spricht in Korea mit Hyun Oh-seok, dem Präsidenten des südkoreanischen Development Institute.
Keystone
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Einen Hang zum Theatralischen hatte Rafael Correa schon immer. Dies hat Ecuadors Präsident auch in jener Stunde bewiesen, als ihn im Spital eine wilde Meute belagerte und er gemäss eigenen Angaben um sein Leben bangte. «Wenn ihr den Präsidenten töten wollt: Hier steht er!», rief er den Aufständischen zu. Politik ist für den 47-Jährigen ein Spektakel, selbst in todernsten Situationen. In diesem Punkt steht er seinen linkspopulistischen Verbündeten, dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez und Boliviens Staatsoberhaupt Evo Morales, in nichts nach.

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