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«Ich würde das Haus kaufen, und es in die Luft sprengen»

Zum ersten Mal seit 90 Jahren reist ein US-Präsident nach Havanna. Doch eine Gruppe will von dieser Versöhnungsgeste nichts wissen: Exilkubaner. Einer von ihnen ist Carlos Eire.

Kuba vor der Revolution: Eine Gruppe von Matrosen in der Altstadt Havannas Ende der 50er-Jahre. Foto: Hulton Archive (Getty Image)
Kuba vor der Revolution: Eine Gruppe von Matrosen in der Altstadt Havannas Ende der 50er-Jahre. Foto: Hulton Archive (Getty Image)

Er ist elf Jahre alt, steht am Gate in einem gläsernen Warteraum. Hinter der Scheibe seine Eltern, die er zurücklässt. Seine Mutter winkt mit ihrem Gehstock. Sein Vater stemmt die Hände in seine lächerlich weite Hose. Sie können einander sehen durch das Glas, aber nicht mehr umarmen. Sie versuchen Zeichensprache und Lippenlesen, drei Stunden lang, bis das Einsteigen beginnt. Carlos Eire tröstet sich damit, dass es nur ein kurzes Abenteuer werden soll. Ein paar Monate.

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