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Chef der mexikanischen Drogenbehörde tritt zurück

Nach harten Vorwürfen, seine Behörde sei in Drogengeschäfte verwickelt, ist Gerardo Garay gestern zurückgetreten.

Alltag im Drogenkrieg in Mexiko:Soldaten am 23. März nach einem Anschlag in Ciudad Juárez, bei dem vier Menschen starben.
Alltag im Drogenkrieg in Mexiko:Soldaten am 23. März nach einem Anschlag in Ciudad Juárez, bei dem vier Menschen starben.
Reuters
Eins von hunderten Todesopfern: Die Leiche eines erschossenen Dealers in Tijuana an der Grenze zu den USA.
Eins von hunderten Todesopfern: Die Leiche eines erschossenen Dealers in Tijuana an der Grenze zu den USA.
Keystone
Ein mexikanischer Soldat durchforstet ein Mohnfeld in der Nähe der Stadt Chilpancingo - doch trotz der Armee-Einsätze  nimmt der Anbau von Mohn zu.
Ein mexikanischer Soldat durchforstet ein Mohnfeld in der Nähe der Stadt Chilpancingo - doch trotz der Armee-Einsätze nimmt der Anbau von Mohn zu.
Keystone
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Garay erklärte, er trete zurück, um den Weg für eine juristische Untersuchung von Vorwürfen gegen ihn zu ermöglichen. Der Drogenkrieg vor allem im Norden des Landes hat in diesem Jahr bereits tausende Tote gefordert. Weite Teile von Polizei und Staatsanwaltschaft sollen korrupt sein.

Um welche Vorwürfe es ging, sagte der amtierende Chef der Bundespolizei nicht. Die Zeitung «Reforma» berichtete, Beamte der Bundespolizei sollen am Flughafen von Mexiko-Stadt Drogenhändlern geholfen haben. Garays Vorgänger Edgar Millan Gomez wurde im Mai erschossen. Die Ermittler vermuteten Drogenkartelle hinter der Tat. Gomez hatte unter anderem einen am Flughafen aktiven Drogenhändlerring auffliegen lassen.

AP/oku

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