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Castros stürzen USA in Dilemma

Die neue Reisefreiheit gefährdet die bisherige Vorzugsbehandlung der kubanischen Auswanderer in den Vereinigten Staaten.

Für die Ausreise ist keine staatliche Bewilligung mehr nötig: Ein Kubaner zeigt stolz seinen neuen Reisepass.
Für die Ausreise ist keine staatliche Bewilligung mehr nötig: Ein Kubaner zeigt stolz seinen neuen Reisepass.
Alejandro Ernesto, Keystone

Eigentlich müssten die kubanischen Auswanderer in Miami glücklich sein, ist doch seit vergangener Woche die Diktatur, der sie entflohen sind, etwas weniger diktatorisch. Bisher hatten die Bewohner der Insel vor jeder Reise ins Ausland eine staatliche Bewilligung einzuholen, die teuer war und Oppositionellen oft ohne Begründung verweigert wurde. Diese Einschränkung gibt es nicht mehr. Um ein Flugzeug zu besteigen, brauchen Kubanerinnen und Kubaner fortan einen gültigen Reisepass, ein Visum ihres Ziellandes und ein Flugticket.

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