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«Captain Planet» verhaftet

Verkleideter Protest an der Wallstreet: Umweltschützer der Gruppe Flood Wall Street machen den Kapitalismus für die Erderwärmung verantwortlich.

Als «Captain Planet» verkleidet und in Handschellen abgeführt: Zwei Demonstrantinnen der Gruppe Flood Wall Street. (22. September 2014)
Als «Captain Planet» verkleidet und in Handschellen abgeführt: Zwei Demonstrantinnen der Gruppe Flood Wall Street. (22. September 2014)

Hunderte Demonstranten haben am Montag vor der Börse an der New Yorker Wall Street eine Mitverantwortung des Kapitalismus für die Erderwärmung angeprangert. Organisiert wurde der Protest im Bankenviertel der Millionenstadt von Umweltschützern der Gruppe Flood Wall Street. Die Demonstranten blockierten den Broadway südlich der Börse.

Zuerst wurden nur zwei Personen festgenommen, weil sie über eine Polizeiabsperrung geklettert waren. Später meldeten Medien, dass Dutzende verhaftet wurden.

Flood Wall Street wirft den führenden Finanzinstitutionen vor, aus Geldgier «Kommunen, Arbeiter und die natürlichen Ressourcen» auszubeuten. Die Börse versorge jene Unternehmen mit Kapital, die zur Erderwärmung beitrügen, lautet ihre Kritik.

Der Protest im Finanzviertel New Yorks. (Youtube)

Die Wurzeln der Gruppe liegen in der Bewegung Occupy Wall Street. Diese hatte sich 2011 gegründet und wochenlang unter anderem gegen die Macht der Banken demonstriert.

Bereits am Sonntag hatten nach Angaben der Veranstalter rund 310'000 Menschen in New York für den Klimaschutz demonstriert. Vor dem Beginn des UNO-Klimagipfels am Dienstag soll im Rahmen der Climate Week weltweit auf die globale Erwärmung und deren Folgen aufmerksam gemacht werden.

SDA/cpm

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