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«Bleibe so lange Aussenminister, wie Präsident Trump mich haben will»

US-Aussenminister Mike Pompeo hat Spekulationen um Ambitionen für einen Senatssitz in Kansas zurückgewiesen.

Bei der Pressekonferenz von Mike Pompeo ging es eigentlich um den Iran. Bild: Jacquelyn Martin (AP/Keystone)
Bei der Pressekonferenz von Mike Pompeo ging es eigentlich um den Iran. Bild: Jacquelyn Martin (AP/Keystone)

US-Aussenminister Mike Pompeo ist erneut Spekulationen entgegengetreten, er könnte womöglich aus dem Kabinett aussteigen und im US-Staat Kansas für einen Senatssitz kandidieren.

«Ich habe gestern das gleiche gesagt, was ich monatelang gesagt habe», erklärte Pompeo am Dienstag in Washington. «Ich habe gesagt, dass ich so lange Aussenminister bleiben werde, wie Präsident Trump mich haben will.»

US-Medien hatten zuvor berichtet, Pompeo habe am Montag dem republikanischen Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, eine Absage für eine mögliche Kandidatur in Kansas erteilt.

McConnell hatte Pompeo demnach in den vergangenen Monaten umworben, für den Senatssitz anzutreten, um diesen für die Republikaner zu sichern. Für die Partei von US-Präsident Donald Trump ist es von besonderer Bedeutung, ihre Mehrheit in der Kongresskammer zu erhalten.

Die Spekulationen um Pompeos mögliche Senatsambitionen gibt es schon seit langem. Der Aussenminister hatte in den vergangenen Monaten auffallend sein nationales Profil geschärft und auch viele Termine und Reisen im Inland wahrgenommen.

Seine Äusserung am Dienstag war eine Reaktion auf die Frage, ob die Iran-Krise zu seiner Entscheidung gegen eine Kandidatur in Kansas beigetragen habe. Eine endgültige Absage ist Pompeos Antwort allerdings nicht. Seine Formulierung lässt offen, dass er sich von Trump selbst womöglich noch zu einer Kandidatur drängen lassen könnte, wenn dieser ihn - im Sinne der Partei - darum bitten würde.

Parallel zur Präsidentschaftswahl werden Anfang November auch diverse Senatssitze neu vergeben, darunter jener in Kansas.

SDA/sep

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