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Amerikas Schwulenfeinde schlagen zurück

Mehrere Südstaaten machen mit neuen diskriminierenden Gesetzen gegen sexuelle Minderheiten von sich reden. Damit vertiefen sie die Gräben in der republikanischen Partei.

Anfeindungen gegen Homosexuelle kommen vor allem aus dem kirchlichen Lager: Teilnehmer eines Protests gegen die Homo-Ehe. (9. September 2015) Foto: Chris Tilley (Reuters)
Anfeindungen gegen Homosexuelle kommen vor allem aus dem kirchlichen Lager: Teilnehmer eines Protests gegen die Homo-Ehe. (9. September 2015) Foto: Chris Tilley (Reuters)

Die systematische Diskriminierung von Afroamerikanern im amerikanischen Süden gilt noch heute als ein Schandfleck der amerikanischen Geschichte. Jetzt wird in der Region neuerlich diskriminiert: In drei Bundesstaaten verabschiedeten republikanische Mehrheiten in den Parlamenten unter dem Druck ihrer christlich-evangelikalen Klientel gesetzliche Massnahmen gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle. Die Gesetze widerspiegeln den anhaltenden Widerstand der republikanischen Wählerschaft im Süden gegen die Legalisierung der Homo-Ehe durch das amerikanische Verfassungsgericht im Juni 2015.

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