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Amerikanische F-22 stoppen vor Alaska russische Maschinen

Gleich zweimal in einer Nacht hat die russische Luftwaffe Kampfflugzeuge losgeschickt. Die USA und Kanada reagierten umgehend.

Die US-Luftwaffe liess vorsorglich Kampfjets aufsteigen: Zwei Maschinen des Typs F-22.
Die US-Luftwaffe liess vorsorglich Kampfjets aufsteigen: Zwei Maschinen des Typs F-22.
Archiv Reuters

Kampfflugzeuge der USA und Kanadas haben vor ihrer Nordwestküste russische Militärflugzeuge abgedrängt, darunter zwei Langstreckenbomber. Wie das gemeinsame Luftverteidigungszentrum beider Länder mitteilte, ereigneten sich die Zwischenfälle im Luftraum über der 200-Meilen-Zone vor den Küsten der beiden nordamerikanischen Staaten. Ihr hoheitlicher Luftraum sei nicht verletzt worden.

Zunächst drängten zwei US-Jets vom Typ F-22 am Mittwochabend sechs russische Flugzeuge rund 88 Kilometer vor der Küste von Alaska ab, wie ein US-Luftwaffensprecher sagte. Es habe sich um zwei russische Tankflugzeuge, zwei Mig-31-Kampfjets und zwei Tupolew-Langstreckenbomber gehandelt.

Nach Süden abgedreht

Gegen 1.30 Uhr Ortszeit in der Nacht zum Donnerstag fingen den Angaben zufolge dann zwei kanadische Flugzeuge des Typs CF-18 ebenfalls zwei russische Langstreckenbomber rund 64 Kilometer vor der kanadischen Küste über der Beaufort Sea ab. Die russischen Flugzeuge seien nach Süden abgedreht und nach Hause zurückgeflogen, hiess es weiter.

Die US-Luftwaffe habe ihre Kampfjets aufsteigen lassen, um «diesen Flugzeugen zu signalisieren, dass wir sie gesehen haben und, im Falle einer Bedrohung, ihnen zu zeigen, dass wir unseren souveränen Luftraum schützen werden», sagte der Sprecher.

Mehr als 50 Bomber in 5 Jahren

In den vergangenen fünf Jahren haben kanadische und amerikanische Flugzeuge mehr als 50 russische Kampfbomber im Anflug auf den nordamerikanischen Luftraum abgedrängt.

SDA/mw

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