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«Al-Qaida ist in Deckung gegangen»

Barack Obama hat die Aufstockung der Kampftruppen in Afghanistan als Erfolg bezeichnet. Die Taliban und das Terrornetzwerk Al-Qaida seien zurückgedrängt worden. Der Rückzug der Truppen beginnt im Juli.

Ziehen ein positives Fazit des Afghanistan-Einsatzes: US-Präsident Barack Obama und sein Vize Joe Biden.
Ziehen ein positives Fazit des Afghanistan-Einsatzes: US-Präsident Barack Obama und sein Vize Joe Biden.
Keystone

US-Präsident Barack Obama äusserte sich am Donnerstag in Washington ausdrücklich zu den Zielen der USA in Afghanistan, wo der Krieg gegen Taliban und al-Qaida bereits im zehnten Jahr ist.

Die USA beabsichtigten nicht, jede Bedrohung der Sicherheit in Afghanistan zu beseitigen und auch nicht, die von jahrzehntelangem Krieg gebeutelte Nation wiederaufzubauen. Ziel sei, al-Qaida zu zerschlagen und die Taliban zurückzudrängen. «Wir sind dabei, diese Ziele zu erreichen», sagte US-Präsident Barack Obama.

«Wir brauchen noch etwas Zeit»

Fortschritte wie in Afghanistan gebe es aber nicht in Pakistan, wo Terroristen noch immer Unterschlupf fänden, sagte Obama weiter. Auch in Afghanistan seien die mit den höchsten Verlusten seit der US-geführten Invasion im Oktober 2001 erreichten Fortschritte fragil und umkehrbar, mahnte Obama.

In Afghanistan sind derzeit rund 100'000 US-Soldaten stationiert. Wie schnell sie ab Juli abgezogen werden sollen, sei noch unklar, sagte Verteidigungsminister Robert Gates. «Wir wissen das jetzt noch nicht», sagte er.

Führung in Pakistan ist geschwächt

Die Führung der al-Qaida in Pakistan sei so schwach wie nie nach den Anschlägen von 2001, heisst es in der Zusammenfassung des Berichts, den Obama in Auftrag gegeben hatte. «Kurz gesagt, al-Qaida ist in Deckung gegangen», sagte der Präsident. «Es wird noch einige Zeit benötigen, um Al-Kaida endgültig zu besiegen, die ein skrupelloser und belastbarer Feind ist, der zum Angriff auf unser Land entschlossen ist.»

dapd/pbe

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