Morales nimmt Entschuldigungen aus Europa an

Die bolivianischen Botschafter nehmen ihre Arbeit wieder auf: Boliviens Staatschef hat die Entschuldigungen aus Frankreich, Spanien, Italien und Portugal angenommen. Zufrieden zeigt sich Morales aber nicht.

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Der bolivianische Präsident Evo Morales hat Entschuldigungen mehrerer europäischer Länder akzeptiert, die seinen Rückflug aus Moskau vorübergehend blockiert hatten. «Obwohl wir nicht ganz damit zufrieden sind, akzeptieren wir die Entschuldigungen der vier Länder als einen ersten Schritt, denn wir wollen weiterhin respektvolle Beziehungen zwischen unseren Staaten», sagte Morales. Daher würden die wegen des Zwischenfalls vorübergehend zurückgerufenen Botschafter mehrerer südamerikanischer Länder wieder in ihre Vertretungen zurückkehren.

Das Flugzeug des Staatsoberhaupts war Anfang Juli in Wien unplanmässig zwischengelandet, weil Frankreich, Spanien, Italien und Portugal eine Überfluggenehmigung verweigert hatten. Grund dafür waren Gerüchte, Morales schmuggle in dem Flugzeug den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden aus Russland nach Südamerika. Morales geht davon aus, dass die USA ihre europäischen Partner dazu gedrängt hatten. Später entschuldigten sich diese Länder für den Zwischenfall.

Snowden befindet sich seit rund vier Wochen im Transitbereich des Moskauer Flughafens. Bolivien, Venezuela und Nicaragua haben ihm Asyl angeboten. (mw/sda)

Erstellt: 24.07.2013, 22:24 Uhr

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Evo Morales Zwischenlandung in Wien

Evo Morales Zwischenlandung in Wien Der bolivianische Präsident Evo Morales befand sich auf dem Flug von Russland nach Bolivien und musste zwischenlanden, weil ihm mehrere europäische Staaten den Überflug verweigert hatten.

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